Der 7. Studienjahrgang „Systems Engineering“ startete im Oktober in Nördlingen, Memmingen und Leipheim

Der Studiengang „Systems Engineering (B. Eng.)“ der Hochschulen Augsburg, Kempten und Neu-Ulm an den Standorten Nördlingen und Memmingen startet mit erfreulichen Bewerberzahlen: Am Freitag, 30. September, begrüßten Vertreter:innen aus Hochschulgemeinschaft, Politik und Wirtschaft die Erstsemester-Studierenden im Stadtsaal „Klösterle“ in Nördlingen. Insgesamt haben sich 40 Studierende im Studiengang immatrikuliert. Gleichzeitig wurden die zwei Bachelor-Absolventen Andreas Venturini und Dennis Juraschek in feierlichem Rahmen verabschiedet. Sie starten damit in eine berufliche Zukunft voller Perspektiven.

Der Studiengang Systems Engineering ist ein Kooperationsprojekt der Hochschulen Augsburg, Kempten und Neu-Ulm. Studiengangsleiter Prof. Dr.-Ing. Thomas Kirchmeier erläuterte in seinem Grußwort die Vorteile: „Die Befähigung der Studierenden, komplexe und vernetzte Systeme der Industrie 4.0 zu entwickeln und zu managen steht im Vordergrund des Studiums. Dabei geht es nicht ausschließlich um die fachliche Kompetenz, sondern auch um die persönliche Entwicklung. Es gilt, in kleinen agilen Projektteams miteinander zu arbeiten und zu kommunizieren. Durch die Kombination praktischer Arbeit im Betrieb und projektbasiertem Lernen an den Hochschulzentren bereitet der Studiengang die Studierenden auf eine komplexe und sich schnell veränderte Arbeitswelt vor.“

Auch der Oberbürgermeister der Stadt Nördlingen, David Wittner richtete motivierende Grußworte an die neuen Studierenden und die beiden Absolventen. Er honorierte in seiner Rede die positive Entwicklung des Projektes Digital und Regional.

Mittlerweile kooperieren über 100 regionale Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie im Projekt „Digital und Regional“ mit den Hochschulen, darunter auch die BSH Hausgeräte GmbH. Deren Global HR Business Partner Christian Stelzmüller und Zweiter Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Hochschule Augsburg sprach in seinem Vortrag über die Bedeutung der Durchlässigkeit und Vielfalt in unserem Bildungssystem. Er betont dabei: „In unserer komplexeren und heterogenen Arbeits- und Bildungswelt müssen wir Diversität als Chance verstehen, dieser Studiengang die dringend benötigte Durchlässigkeit zur Förderung künftiger Talente!“

Flexibles Studienmodell in Voll- und Teilzeit

Der flexible Studiengang ermöglicht eine individuelle Gestaltung des Lernpensums und kann ab diesem Jahrgang möglicherweise auch in Vollzeit studiert werden, weiterhin aber auch im bewährten Modell Teilzeit mit einer Anstellung der Studierenden einem in Unternehmen. Dabei ist es möglich, in jedem Semester das Studienmodell entlang der persönlichen Bedürfnisse anzupassen. Mit diesem neuen Ansatz reagiert die Studiengangsleitung auf die gestiegene Anforderung unserer Gesellschaft nach höherer Ausbildungsflexibilität.

Regionales Studienmodell: in Präsenz oder digital

Das Besondere an diesem Studienangebot: Studierende, die mitten im Berufsleben stehen oder gleichzeitig eine IHK-Ausbildung absolvieren, können einen Hochschulabschluss; aber auch ein Studium mit Praxisphasen ist möglich. An drei Tagen in der Woche arbeiten die Studierenden in ihrem Betrieb, an zwei Tagen besuchen sie Lehrveranstaltungen an den Standorten Nördlingen oder Memmingen. Im Frühjahr kommt ein weiterer regionaler Lernort durch die Hochschule Neu-Ulm im Gründerzentrum Areal Digital in Leipheim dazu. Gestützt wird das Studienmodell durch moderne und didaktisch hochwertige E-Learning-Angebote wie Lernplattformen und Videokonferenzen. Durch Instant Messaging stehen die Studierenden im permanenten Austausch mit ihren Dozierenden. So ist eine strukturierte und betreute Vor- und Nachbereitung des Studiums garantiert.

„Wir bieten damit nicht nur berufstätige Perspektiven zur Weiterqualifizierung, sondern auch Abiturient:innen, Meister:innen und Techniker:innen ein praxisorientiertes Verbundstudium in ihrer Heimat an“, erklärt Studiengangsleiter Kirchmeier. Die modernen Lehrmethoden sorgen dafür, dass die Studierenden ihr Studium und ihre Lerneinheiten individuell gestalten und ihre Zeit frei einteilen können. Auf diese Weise ließen sich Beruf, Studium und Freizeit ideal verbinden.

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